Champagner kaufen – Produkt- und Preisvergleiche

Die beliebtesten Champagnermarken im Überblick:

 

moet rahmen

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Dom Perignon

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Armand

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Pommery

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heidsick rahmen

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Veuve Rahmen

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Taittinger rahmen

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Sekt oder doch lieber Champagner kaufen ?

Champagner und Sekt sind beides Qualitätschaumweine. Genauer gesagt, ist Sekt mittlerweile ein Sammelbegriff geworden für alle Qualitätsschaumweine die nicht Champagner sind. Champagner ist ein geschützter Begriff, der Weinanbau und die Herstellung von Champagner unterliegen sehr strengen Vorschriften bezüglich der Herkunft der Trauben, die erlaubten Rebsorten, wie die Reben beschnitten werden, wie dicht sie angebaut werden, der Höchstertrag pro Hektar, den maximal erlaubten Betrag an Most aus der Traubenpressung, der Alkoholgehalt des Champagners und die Methode womit der Champagner gegoren und hergestellt wird. Damit ein Qualitäts-Schaumwein sich Champagner nennen darf, muss er aus der Champagne-Ardenne, eine Provinz Nordosten Frankreichs kommen. Dabei sind die Grenzen des Weinbaugebiets Champagne nicht dieselben wie die von der historischen Landschaft oder der administrativen Region Champagne. Das Weinbaugebiet wurde am 22. Juli 1927 ausgedehnt. Es umfasst heutzutage auch noch Weinberge in den Regionen Picardie und Île-de-France. Champagner dürfen der Provinz nur in Flaschen verlassen. Für die Herstellung eines Champagner dürfen nur 3 verschiedene Rebssorten hergenommen werden. Die drei Rebsorten sind der weiße Chardonnay und die roten Rebsorten Pinot Noir (Spätburgunder) und Pinot Meunier (Schwarzriesling) . Ein klassischer Brut ist ein Wein der meist aus verschiedenen Jahrgängen, Lagen (Cru) und Rebsorten hergestellt und zusammengesetzt wird. Bis zu hundert verschiedene Grundweine können für einen Champagner vereinigt werden, meistens sind es aber drei Rebssorten, drei Jahrgänge und mehrere Lagen. Es gibt aber natürlich auch die Jahrgangs-Champagner die aus nur eine Erntesaison stammen oder bspw den Blanc de Blancs („Weißer aus weißen“) der ausschließlich aus den weißen Chardonnay, aus einen Jahrgang, aus eine einzige Lage geerntet und hergestellt worden ist und als die Königsklasse der Champagner gilt. Viele Weinbauer (auch Winzer genannt) in der Champagne sind mittlerweile auf biologischem Anbau umgestiegen. Dabei ist die Benutzung von Chemie tabu. Der Champagner ist ein Produkt, dass sehr lange braucht von der Saat der Trauben bis zum fertigem Produkt und enthält bis zum heutigen Tag noch sehr viel Handarbeitsschritte in der Herstellung. Sogar bei der Lese (Ernte) der Trauben ist die Benutzung von Maschinen bis zum heutigen Tag verboten.

Angebaut wird in der Champagne in vier großen Hauptgebieten:

Dem Reimser Gebirge (Montagne de Reims)

Der Hang der weißen Weine (Côte des Blancs)

Der Marne-Taal (Vallée de la Marne)

Die Aube (Côte des Bar)

 

 

Der Champagner unterscheidet sich auch vom Sekt in der Herstellungsmethode, welche Méthode champenoise genannt wird und worauf später weiter eingegeangen werden wird. Der wohl bekannteste Unterschied zwischen den Champagner und den Sekt ist der Preis.

 

Herstellung eines Champagner

 

 

Der edle Champagner ist eigentlich ein Wein der in Flaschen eine zweite Gärung erlebt.

 

 

Auslese und Presssung

Die Trauben werden für Hand geerntet, damit sie unversehrt bleiben. Für die Gewinnung von 102 Litern Most müssen 160 kg Traubengut hergenommen werden. Die ersten 82 Litern, die mit der ersten Pressung entstehen sind die wirklich hochwertigen und werden Cuvée gennant. Die beiden weiteren Pressungen Première und Deuxième Taille sind weniger gut, da sie mehr Bitterstoffe enthalten. Der beste Champagner wird daher nur aus der Cuvée hergestellt, während der Rest bei den Standardqualitäten mitverwendet wird.

 

Erste Gärung: Die Entstehung der Grundweine

Aus den Mosten gären dann die Grundweine. Dadurch wird Zucker durch die Aktivitäten von Hefe in Alkohol verwandelt. Jede Pressung wird getrennt in entweder große Stahltanks aufbewahrt und gegärt sowie im Haus Taittinger oder auf die traditionellere Art in große Eichenholzfässern. Bei den moderneren Anlagen wird die Temperatur kontrolliert, um die Aromen zu bewahren. Die Gärtemperatur wird zwischen zwölf und fünfundzwanzig Grad gehalten um die Gärung zu verlangsamen. Je langsamer die Gärung, umso frischer und schlanker gerät der Wein. Während diese erste Gärung entstehen die sogenannten Grundweine, die dann eine zweite Gärung in Flaschen erleben.

 

Assemblage: Die Vermischung

Nun wird der Grundwein mit andere Grundweine aus anderen Jahrgängen, Lagen und Rebssorten vereint. Im Falle einer sehr guten Saison benötigt man keine älteren Grundweine, welche meistens benutzt werden um sowohl ein gleichbleibendes Geschmackserlebnis als auch die Qualität eines Markenchampagners aufrechterhalten zu können.

 

Flaschengärung: Méthode champenoise

Hierbei wird der vermischte Wein, das Assemblage, mit Hefe und Zucker versetzt. Der Zucker wird dann von der Hefe in Alkohol und Kohlensäure umgesetzt. Dadurch steigt der Druck in der Flasche auf 6 bar, etwa dreimal so viel wie in einem Autoreifen. Kein Wunder, dass die Flaschen in den alten Kellereien ständig explodierten. Die Kellermeister trugen damals zum Schutz spezielle Eisenmasken. Heute sind die Flaschen zum Glück stabiler. Während der zweiten Gärung erhöht sich der Alkoholgehalt um 1,2% gegenüber dem Grundwein. Nach eine Reifezeit von mindestens 15 Monaten kann der Edeltropfen verkauft werden. Davor müssen aber die Hefereste in der Flasche entfernt werden.

 

Rütteln

Die Witwe Clicquot (daher der Name Veuve Clicquot) erfand im 18. Jahrhundert ein ausgeklügeltes Rüttelverfahren. Die Flaschen kommen dann in so genannten Rüttelpulte hinein wo sie täglich, mindestens drei Wochen lang, „gerüttelt“ bzw gedreht werden.

Mit dem Drehen steigt stetig die Neigung der Flasche bis sie vertikal mit der Öffnung nach unter zeigend gedreht worden sind. Dann sind die geasamten Heferückstände im Flaschenhals angekommen. Handgerüttelt, wie bei Taittinger und Moet & Chandon, wird heute nur noch selten.

 

Degorgieren

Nach dem Rütteln wird der Kopf der Champagnerflasche in ein minus zwanzig Grad kaltes Bad eingetaucht. Der Hefesatz gefriert dabei zu einem Eisklötzchen und beim Öffnen der Champagner-Flasche (Degorgieren) wird das gefrohrene Depot durch den Kohlensäuredruck heruasgeschleudert.

 

Dosage

Bevor die Champagner-Flaschen endgültig verkorkt werden, fügt man etwas Flüssigkeit (Dosage) hinzu auf Grund des Flüssigkeitsverlust beim Degorgieren. Die Dosage ist ein Geheimnis eines jeden Champagnerherstellers. Sie bestimmt vor allem die Geschmacksrichtung des Champagners, sei es von extrem trocken bis hin zu süß. Die Dosage kann bspw ein Süßwein oder auch eine Süßreserve des Champagnergrundweins sein. In der Regel wird auch Zuckerlösung zugesetzt. Danach wird der Champagner verschlossen.

 

 

Wie viel kostet ein Champagner?

Der Preis beim Champagner kaufen beruht auf vielen Faktoren: unter anderem das Ansehen der Marke, die Rebssorte, die Einstufung der Lage des Traubenguts das für den Champagner benutzt wurde und die Saison. Manche Champagnerhersteller (bspw Salon, der Olymp unter Kennern) stellen nur die besten Jahrgängen auf den Markt. Sie nehmen nicht jede Auslese, sondern nur die Jahrgänge mit der besten Qualität. Der Preis hängt auch von der Sortenreinheit ab (weiße Trauben sind teurer) weshalb der Blanc der Blancs als die Königsklasse der Champagner gilt. Die Faktoren Rarität (wie viele Flaschen produziert worden sind und wie viele es noch gibt), Beliebtheit (Angebot und Nachfrage) und aus welche Pressung der Champagner stammt spielen auch eine wichtige Rolle.

 

Die Haltbarkeit eines Champagners

In der Vergangenheit dachte man, der Champagner wäre ein Wein den man jung trinken muss. Man hatte aber missachtet, dass der Champagner alt werden kann – 30 Jahre und mehr. Dies gilt aber meist nur für gute Jahrgangs-Champagner. Wenn sie einfache Champagner ohne Jahrgang kaufen, haben diese meist ihren Höhepunkt innerhalb von zwei Jahren erreicht. Ein weiterer wichtiger Faktor ist wie lange der Wein auf der Hefe lag. Je länger er gegoren hat, desto länger ist dann auch die Haltbarkeit. Wer die Frische des Champagners schätzt wird ihn möglichst bald nach dem Degorgieren trinken. Champagners entwickeln sich aber auch nach dem Degorgieren weiter. Mit der Zeit nimmt der Kohlensäuredruck zwar langsam ab, aber der Geschmack wird jedoch ausgeglichener und die Aromen kommen deutlicher zum Vorschein. Damit der Kunde eine bessere Kontrolle hat, vermerken einige Winzer den Zeitpunkt der Degorgierung auf der Flasche. Schlecht für die Haltbarkeit eines Champagners wirkt sich das Licht von Leuchtstofflampen aus. Durch Schwefelverbindungen die freigesetzt werden entsteht dann ein „Lichtgeschmack“. Ein Champagner trinkt sich am besten möglichst bald nach dem Öffnen der Flasche. Gekühlt übersteht der schon geöffnete Champagner mit einem speziellen Druckverschluss aber auch 24 Stunden ohne, dass die Qualität allzu sehr darunter leidet.

 

Der Alkoholgehalt eines Champagners liegt bei

+12-13%

 

Wo sollte man nicht Champagner kaufen?

 

In Supermärkten ist die perfekte Lagerung nicht möglich, da Champagner äußerst empfindlich auf Temperaturschwankungen reagiert. Weiters sollte er zwischen 10 und 12 Grad flach gelagert und nicht über längere Zeit Lichtquellen ausgesetzt werden.

 

Wieso perlt der Champagner so schön?

Die einfache Antwort hierauf wäre „Kohlensäure“, bloß wird dem Champagner nicht Kohlensäure hinzugefügt wie es beim Sekt üblich ist. Die Kohlensäure entsteht während der zweiten Gärung in Flaschen, nach der Zugabe von Zucker und Hefe zu den zu gärenden Grundwein.

 

Wieso perlt der Champagner enttäuschend wenig oder garnicht im Glas?

Nach dem Degorgieren (Entfernung der Hefe) der Flasche, verliert der Champagner mit der Zeit an Kohlensäure. Meistens ist dies jedoch nicht der Grund des enttäuschend wenigen Prickelns, sondern einfach, dass Ihre Gläser zu sauber sind. Frisch gewaschene, hitzegetrocknete Gläser aus dem Geschirrspüler können tatsächlich zu sauber sein, wodurch der Champagner weniger perlt.

 

Wie trinkt man einen Champagner?

Jahrgangschampagner ( ca. 10 Jahre alt ) sollte man wählen, wenn er die nächsten 12 Monate halten soll und lagerbar sein muss. Hingegen sollte Champagner ohne Jahrgang bald getrunken werden, da durch die Lagerung er an Qualität verliert. Champagner sollte erst 48 Stunden vor dem Öffnen gekühlt werden, da die Kälte die Perlage des edlen Weines schwächen würde. Im Allgemeinem gilt: je jünger der Champagner ist, desto Kühler sollte man Ihn trinken. Nur Angeber lassen beim Öffnen den Korken Knallen, der echte Champagner-Liebhaber hält den Korken und dreht vorsichtig die Flasche, bis leise zischend die Kohlensäure entweicht.

 

Zu welchem Anlass Champagner kaufen?

Wenn man Champagner trinken möchte, dann findet man immer einen Grund. Klassisch wird Champagner für besondere Momente (Hochzeit, Silvester uvm.) gekauft.

 

Wie serviert man einen Champagner?

Champagner sollte in einem Weissweinglas auf 7 bis 9 °C gekühlt serviert werden, damit er seine Aromen optimal entfalten kann und die Perlen elegant aufsteigen.

 

Wie öffnet man einen Champagner?

 

 

Sabrieren mit einem Champagnersäbel

 

Nimm eine Flasche gekühlten Champagner, der nicht geschüttelt wurde und wische jede Feuchtigkeit an der Flasche ab.Suche die Flaschennaht, halte die Flasche in einem 30 bis 45 Grad Winkel fest nach oben.Der Champagnersäbel wird an den Flaschenhals angelegt und gleitet langsam und sanft entlang der Flasche wieder zum Rand.

 

Was passt zu einem Champagner?

Blanc de Blanc harmoniert mit Fisch und Kaviar.

Blanc de Noir zu Huhn.

Rosé und Lamm sind wie füreinander geschaffen.

 

Warum trinkt man Champagner zu Erdbeeren?

Die Erdbeere erhöht auf Grund Ihres hohen Zinkgehaltes die Testosteronproduktion, was eine erotisierende Wirkung mit sich bringt. Champagner enthält Alkohol, wirkt dementsprechend enthemmend.

 

Welchen Champagner kaufen?

Ein guter Champagner ist Frage des Geschmacks. Die Mehrzahl der getrunkenen Champagner ist trocken, trotzdem sollte man genauer auf das Etikett eines Champagners schauen. Den Süßegrad bestimmt man durch die sogenannte Dosage und die ist klar geregelt. Der Besuch einer Champagner-Verkostung kann im Zweifelsfall auch das Champagner kaufen erleichtern und Sie auf den Richtigen Geschmack bringen.

 

Wie sollte man Champagner lagern?

Am besten konstant zwischen 10 und 15 Grad. Um die Elastizität des Korkens zu erhalten, wären 70 % Luftfeuchtigkeit perfekt. Zudem sollte er von UV- Einstrahlung geschützt werden, da diese ihn schneller oxidieren und auf diese Weise ältern lässt. Obst und Gemüse sollten wegen der Schimmelpilzgefahr nicht in der Nähe gelagert werden. Weiter wird auch empfohlen den Champagner im liegen zu lagern, durch nie Benetzung des Korkens mit der Flüssigkeit, kann der Naturkork nicht austrocken.

 

 

Wo darf Champagner hergestellt werden?

Champagner darf nur in der Champagne nach der „methode champanoise „hergestellt werden und muss anschließend mit einem Naturkorken verschlossen werden.

 

Was ist Brut?

Eine Geschmacksangabe bei Schaumweinen (Champagner, Sekt, Spumante etc.) mit einem Restzuckergehalt von 0 bis 15g je Liter nennt man Brut ( herb) und befindet sich auf dem Etikett der Flasche. Schaumweine, die mit sec gekennzeichnet sind haben einen Restzuckergehalt von 17 bis 35 g.

 

Wo kann man Champagner kaufen?

In Supermärkten,Online-Shops (Champagnerkaufen.eu) oder Weinhändlern.

 

Wo ist Champagner im Angebot?

Mittlerweile kann man unkompliziert online Champagner kaufen (Amazon), in den meisten Fällen kommt man auch billiger davon, vergleichen lohnt sich immer.

 

Was ist „champagner powder“?

Deutsch auch Champagner-Puder genannt, bezeichnet man einen sehr trockenen und weichen Pulverschnee, der als perfekt zum Skifahren gilt. Dieser Begriff kommt aus den Rocky Mountains, wo diese Bedingungen sehr häufig zu finden sind.

 

 

 

 

 

   „Wir sollten nicht vergessen, dass der Champagner, der Wein der Glücksseligkeit, auf den Böden wächst auf denen die größten Schlachten der Menschheitsgeschichte stattgefunden haben, wo Soldaten aus den ganzen Welt gegeneinander gekämpft haben. Auf diesen Böden wird heute der Wein hergestellt der die Grenzen aufhebt – der Wein der Glücksseligkeit.“

 

   „Jeder, wo auch immer er sei, kann sich im Jahr eine Flasche Champagner kaufen, manch einer muss dafür sparen, manch einer könnte sich auch mehr leisten. Aber jeder kann für ein paar Stunden ein sausendes Fest in seinem Kopf auslösen und das ist toll! Es ist der Wein der Liebe, er ist ein wunderbares Elixir! Ich habe noch keinen Mann oder keine Frau erlebt die nach 3, 4 Gläsern Champagner nicht verhindert gewesen wären. Alle die vor zweihundert Jahren her Champagner hergestellt haben haben vor allem grandiose Feste gefeiert. Paare haben sich gebildet und wieder getrennt. Man betsutst seine Nachbarin. Bei einem Glas Champagner kann man sich viel erlauben, bevor dann leider alles zur Normalität zurückkehrt.“

 

 

   – Pierre-Emmanuel Taittinger